Richtplan-Revision – Ausbau der A1: Begleitmassnahmen auch für Dättnau-Steig

Die Autobahn-Schneise droht noch breiter zu werden. Setzen auch Sie sich dafür ein, dass Dättnau-Steig nicht noch mehr von der Stadt abgeschnitten wird und Lärmschutz erhält!

Die Tössemer Bevölkerung hat sich jahrelang für eine Verbesserung des Lärmschutzes entlang der A1 eingesetzt. Nun ist im zurzeit aufliegenden teilrevidierten kantonalen Richtplan erstmals eine «Halbüberdeckung» Schlosstal erwähnt. Mit der Halbüberdeckung sollen das Nägelsee-Quartier, der Chrugeler und ein Teil des Brühlbergs einen effektiven Lärmschutz erhalten. Ebenfalls vor Lärm geschützt werden sollten aber auch die zahlreichen AnwohnerInnen im Schlosstal in Richtung Wülflingen, im Dättnau und im Quartier Steig.  Mit dem Ausbau der A1 auf sechs bis acht Spuren ist eine weitere Zunahme des Autobahnlärms zu befürchten, so dass ein besserer Lärmschutz für die ganze Strecke von Wülflingen bis zur Steig zwingend notwendig ist.

Aus städtebaulicher Sicht wird sich mit dem Ausbau der A1 die Schneise zwischen dem Dättnau und dem Quartier Töss verstärken. Im Zuge des geplanten Spurausbaus sind daher auch Massnahmen zur besseren Erschliessung von Dättnau-Steig zwingend notwendig. Das Quartier ist bereits heute durch die Autobahn von der Stadt abgeschnitten; der Ausbau wird die prekäre (Kreuzungs-)Situation weiter verschärfen. Massnahmen wie Überdeckungen böten die Möglichkeit, die Erschliessungssituation zu optimieren, zudem beinhalten sie grosses städtebauliches Potenzial. Falls die Anbindung von Dättnau-Steig an die übrigen Stadtteile nicht im Zuge des Spurausbaus verbessert wird, dürfte die nicht zufriedenstellende Situation für Jahrzehnte zementiert sein.

Mit dieser Stellungnahme, welche gemeinsam mit anderen Tössemer Quartiervereinen ausgearbeitet wurde, fordern wir Massnahmen zur besseren Erschliessung und zum Lärmschutz auch für Dättnau-Steig. Die Stellungnahme sollte von möglichst vielen Quartierorganisationen und Einzelpersonen beim Kanton deponiert werden, damit sie wirkungsvoller wird. Wir freuen uns daher sehr, wenn auch Sie die Stellungnahme einreichen.

Dazu muss ein elektronisches Formular ausgefüllt werden. Ein bereits ausgefülltes Formular, das Sie nur noch mit Ihren persönlichen Angaben ergänzen müssen, finden Sie hier! Oder nehmen Sie dieses Formular, welches Sie von Hand ausfüllen können, falls das elektronische Ausfüllen nicht funktionieren sollte.

Die Eingabefrist läuft am 12. April 2019 ab. 

Um das eFormular zu öffnen, benötigt man die neuste Version des Adobe Readers. Das Formular müssen Sie zuerst auf Ihren PC abspeichern, um es fertig auszufüllen (siehe Anleitung).

Informationen zum Richtplan und sowie das leere elektronische Formular finden Sie hier.

Nach dem Ausfüllen am Ende des Formulars auf «per E-Mail senden» klicken. Es dauert einen Moment, bis ein E-Mail-Fenster mit PDF-Anhang aufgeht. Falls das nicht klappt, können Sie alternativ das ausgefüllte Formular auch als PDF speichern und als Anhang an richtplan(at)bd.zh.ch senden.

Bei Schwierigkeiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: praesidentin(at)daettnau.ch

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!
Maria Wegelin & Renata Tschudi Lang, Quartierverein Dättnau-Steig  


Ein Rohr gegen die Deponiegase

Seit Jahren klärt die Stadt ab, wie sie ihre alte Kehrichtdeponie im Dättnau sanieren soll, aus der Methan und Kohlendioxid austreten. Im Sommer fahren nun die Bagger auf. Lese hier den Artikel im Landboten vom 9. März 2019.